ABB-Chef Fred Kindle verlässt das Unternehmen

ABB meldet vorab Rekordergebnis für 2007 und kündigt Verdoppelung der Dividende und Aktienrückkauf an

Zürich, Schweiz, 13. Feb. 2008 – Fred Kindle, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB, wird das Unternehmen aufgrund von unüberbrückbaren Differenzen über die Führung des Unternehmens verlassen. Der Verwaltungsrat hat Finanzchef Michel Demaré vorläufig zum Vorsitzenden der Konzernleitung ernannt.

Fred Kindle trat dem Unternehmen im September 2004 bei und übernahm im Januar 2005 die Konzernleitung. Unter seiner Führung leitete ABB eine Phase des starken organischen Wachstums ein und kehrte in die Gewinnzone zurück.

Der Verwaltungsrat steht vollumfänglich hinter den strategischen Zielen, die im September 2007 bekannt gegeben wurden, und ist davon überzeugt, dass die Konzernleitung die Strategie umsetzen kann. Er wird nun umgehend mit der Suche nach einem Nachfolger für Fred Kindle beginnen.

„Der Verwaltungsrat ist Fred Kindle sehr dankbar dafür, dass er das Unternehmen in den letzten drei Jahren zu herausragenden Leistungen geführt hat“, so Verwaltungsratspräsident Hubertus von Grünberg. „Er hat das operative Geschäft des Konzerns mit grossem Erfolg gestärkt. Unter seiner Leitung hat sich ABB im Hinblick auf Wachstum, Rentabilität und Geschäftsethik zu einem führenden Unternehmen entwickelt.“

Von Grünberg und Demaré werden heute ab 10:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (CET) eine Telefonkonferenz für die Presse, Analysten und Anleger abhalten. Teilnehmer aus Europa und dem Rest der Welt wählen +41 91 610 5600, aus Grossbritannien +44 20 7107 0611 und aus Schweden +46 8 5069 2105. Die Teilnehmer werden gebeten, sich 10-15 Minuten vor Beginn der Konferenz einzuwählen.
Ausserdem gab ABB einen ersten Einblick in das Ergebnis des vierten Quartals und des gesamten Geschäftsjahres 2007.

Der Auftragseingang erreichte im vierten Quartal einen Wert von USD 8,9 Mrd. (Geschäftsjahr 2007: USD 34,3 Mrd.), der Umsatz belief sich auf USD 8,7 Mrd. (Geschäftsjahr 2007: USD 29,2 Mrd.). Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im vierten Quartal auf USD 1,1 Mrd. (Geschäftsjahr 2007: USD 4 Mrd.), die EBIT-Marge erhöhte sich von 11,1 Prozent im Vorjahr auf 13,1 Prozent (Geschäftsjahr 2007: 13,8 Prozent).

Der Konzerngewinn erreichte im vierten Quartal USD 1,8 Mrd. Im Konzerngewinn enthalten ist der Gewinn aus dem Verkauf von ABB Lummus Global in Höhe von USD 530 Mio. und ein ausserordentlicher Steuereffekt in Höhe von USD 475 Mio. Im Gesamtjahr 2007 belief sich der Konzerngewinn auf USD 3,8 Mrd., nachdem er im Vorjahr noch bei USD 1,4 Mrd. gelegen hatte.
Der Verwaltungsrat von ABB wird auf der Generalversammlung am 8. Mai 2008 eine Dividende von CHF 0,48 je Aktie vorschlagen.

Ausserdem hat das Unternehmen beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm bis zu einem Höchstwert von CHF 2,2 Mrd. zu starten (umgerechnet rund USD 2 Mrd. bei aktuellen Wechselkursen). Dieser Aktienrückkauf lässt die Aktionäre von der verbesserten Profitabilität und der starken Cash-Position von ABB profitieren und bewahrt dem Unternehmen gleichzeitig finanzielle Flexibilität für die Verwirklichung seiner Wachstumsziele.

ABB wird das vollständige Jahresergebnis 2007 wie geplant am morgigen Donnerstag, 14. Februar, bekannt geben und dann die angekündigte Pressekonferenz und ein Analystenmeeting abhalten.

ABB (www.abb.com) ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung und der Industrie, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen weltweit mehr als 110.000 Mitarbeitende.

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