Ergebnis des konstruktiven Konsultationsverfahrens zur Restrukturierung des Traktionstransformatoren-Geschäfts in Genf

12. Januar 2018

Das Wichtigste in Kürze:
  • Mehr als die Hälfte der festangestellten Mitarbeitenden wird weiter am Standort Sécheron beschäftigt.
  • Restrukturierungszeitraum von 18 auf 24 Monate verlängert – keine Entlassungen im Jahr 2018
  • Hauptteil des Servicegeschäfts bleibt
  • Genf soll Zentrum für nachhaltigen öffentlichen Verkehr werden
  • Massgebliche Sozialmassnahmen für die betroffenen Mitarbeitenden

Aufgrund der schwierigen Marktbedingungen hat ABB Schweiz am 6. November 2017 ein Konsultationsverfahren mit dem Angestelltenrat von ABB Sécheron bezüglich der geplanten Restrukturierung des Geschäfts mit Traktionstransformatoren am Standort Genf eröffnet.

Ziel der globalen Neuausrichtung dieses Geschäfts ist die Sicherung der langfristigen, nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit. Das Geschäft sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert wie zunehmende Konkurrenz und Preisdruck, Marktkonsolidierung sowie eine wachsende Zahl internationaler Kunden, die lokale Wertschöpfung verlangen.

Während des Konsultationsverfahrens fanden eingehende Gespräche mit den gewählten Arbeitnehmervertretern (Angestelltenrat) gemäss Gesamtarbeitsvertrag statt, und die wirtschaftlichen Grundlagen wurden überprüft. Nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung wurde beschlossen, den Betrieb in Genf fortzusetzen und mehr als die Hälfte (115) der 200 festangestellten Mitarbeitenden in der Einheit weiter zu beschäftigen. Als Ergebnis der konstruktiven Diskussionen wurde die Zahl der betroffenen festangestellten Mitarbeitenden von 100 auf 85 reduziert.

Die zentralen Punkte, die sich aus dem Konsultationsverfahren ergeben haben, sind folgende:
  • Verlängerung des Zeitplans für die Restrukturierung des Traktionstransformatoren-Geschäfts von 18 auf 24 Monate (bis Ende 2019). Im Jahr 2018 wird es keine Entlassungen festangestellter Mitarbeitenden geben.
  • Die Serviceaktivitäten für Traktionstransformatoren bleiben in Genf. Nur der mit dem deutschen Markt verbundene Teil wird künftig von der ABB-Einheit Halle betreut.
  • Genf wird zum Hub und Kompetenzzentrum der innovativen TOSA-Technologie, das sich entsprechend dem Geschäftsverlauf weiterentwickeln wird (mehrere Mitarbeitende wurden bereits hinzugewonnen).
  • Ein Zentrum für nachhaltigen öffentlichen Verkehr soll in Genf in Zusammenarbeit mit lokalen Stakeholdern aufgebaut werden.
  • Die Entwicklungsfähigkeit von Mittelfrequenztransformatoren als Neugeschäft in Genf wird geprüft.
  • Betroffene Mitarbeitende werden für Wiedereinstellungen mit Weiterbildungsmassnahmen unterstützt.
  • Den betroffenen Mitarbeitenden kommen die Leistungen des ABB Sozialplans zu.

ABB beabsichtigt, bei ABB Sécheron mit der Unterstützung aller Beteiligten wertschöpfende Aktivitäten auszubauen, und wird alles daran setzen, diesen Prozess fair und mit Respekt für alle Mitarbeitenden durchzuführen.


ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, Industrieautomation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor. Aufbauend auf einer über 130-jährigen Tradition der Innovation gestaltet ABB heute die Zukunft der industriellen Digitalisierung und treibt die Energiewende und die Vierte Industrielle Revolution voran. Um zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen, verschiebt ABB als namensgebender Partner der FIA Formel E Rennsportserie die Grenzen der Elektromobilität. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 136'000 Mitarbeitende, davon rund 6000 in der Schweiz. www.abb.com

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