ABB-Bahntechnik bringt Menschen vorwärts

6. Oktober 2017 – Ob in der Uetlibergbahn oder im Berninaexpress, im Schnellzug Zürich-Bern oder im Bummler durch das Mittelland – ABB-Antriebstechnik sorgt für Bewegung.

Zugreisen sind die energieeffizienteste und umweltfreundlichste Art des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz. Rund 90 Prozent des Stroms, der für den Zugbetrieb der SBB benötigt wird, stammt aus Wasserkraftwerken. Bis 2025 wollen die SBB den Bahnstrom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen beziehen.

In unzähligen Zügen auf dem Schweizer Schienennetz fährt ABB-Antriebstechnik mit. Oder besser gesagt: ABB-Antriebstechnik bringt die Züge erst in Bewegung.



Riesige Effizienzgewinne durch moderne Technik
Zu den berühmtesten Lokomotiven der Schweiz gehören die Re 460. Die 119 typischen, roten Lokomotiven mit dem Übernamen «Lok 2000» umrunden gemeinsam 2.5 Mal die Erde – jeden Tag. Die Lokomotiven wurden in den Jahren 1991 bis 1996 gebaut. Derzeit werden sie im SBB-Werk Yverdon-les-Bains auf den neuesten Stand der Technik gebracht, wozu ABB Schweiz modernste Antriebstechnik liefert. Dadurch werden jährlich rund 27 GWh Strom eingespart – das ist so viel wie zum Beispiel die Stadt Olten jährlich verbraucht.



Mit bis zu 250 km/h durch Europa
Auch im Gotthard-Basistunnel steckt eine breite Palette innovativer und energieeffizienter ABB-Technologien. In Zukunft fährt zusätzlich zur modernisierten Re 460-Flotte ein weiteres SBB-Zugpferd mit ABB-Antrieb auf der Nord-Süd-Achse: Der Hochgeschwindigkeitszug «Giruno», der Europa mit bis zu 250 km/h durchqueren wird. Die 29 neuen mehrsystemfähigen Hochgeschwindigkeitszüge von Stadler mit ABB-Antriebstechnologie werden im alpenquerenden Verkehr zwischen Zürich und Mailand eingesetzt und können sowohl auf konventionellen Strecken in Deutschland und Italien als auch auf Hochgeschwindigkeitsstrecken verkehren.


Das Team in Turgi mit dem Stromrichter für den EC250 ©ABB.

Aufgrund des Einsatzes im Fernverkehr und der Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h trägt das Projekt bei Stadler den Namen «EuroCity 250». Das Design der für die Unterflurmontage entwickelten, langen und schlanken Traktionsumrichter ist innovativ. Der Traktionsumrichter für die 6 MW-Hochgeschwindigkeitstriebzüge weist eine beeindruckende Länge von 5,5 Metern auf, ist dabei aber nur 44 cm hoch. Im Winter 2015/2016 wurde der Prototyp des Umrichters am ABB-Standort Turgi gefertigt. Es folgten der Typentest und der Übergang in die Serienproduktion.
Wenn Sie sich für Bahntechnik interessieren, dann können Sie in dieser App modernste Antriebstechnologie erkunden, oder ABB Railway auf Facebook und Twitter folgen.

Kundentagung Rail
An der Tagung «Jounrée Rail Romande 2017» lädt ABB Kundinnen und Kunden am 11. Oktober 2017 auf eine Führung durch die SBB-Werkstätten in Yverdon-les-Bains ein. Zudem werden die neusten Trends und Technologien in der Antriebstechnik diskutiert.

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