ABB gilt als beliebte Arbeitgeberin. Damit motivierte und kompetente Mitarbeitende während ihrer beruflichen Laufbahn immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten finden, bietet das Unternehmen ein umfassendes Talentmanagement an. Lesen Sie, was sich hinter dem Begriff verbirgt und was zwei ABB-Mitarbeitende über ihre Ziele und Karriere sagen.
Talentmanagement umfasst laut Fredy Diener, Leiter Talentmanagement bei ABB Schweiz, "alle Aktivitäten, die Potenziale systematisch erfassen, entwickeln und nutzbar machen". Zunächst ist Talentmanagement das Finden junger Talente, schliesslich das Fördern und Fordern aller Mitarbeitenden entlang der gesamten Berufslaufbahn. Das Talentmanagement-Team hat unter anderem die Aufgabe, Systeme und Prozesse zu entwickeln, damit die Vorgesetzten das Potenzial ihrer Mitarbeitenden regelmässig beurteilen und die entsprechende Förderung in die Wege leiten können. Dieners Ziel: "Jeder Vorgesetzte ist auch ein Talentmanager." Die zwei Hauptsäulen des Talentmanagements richten sich insbesondere an Mitarbeitende mit hohem Fach- oder Führungspotenzial. Diener hält fest: "Das betrifft bei ABB jene Mitarbeitenden, die für eine Führungs- oder Fachlaufbahn geeignet sind."
Gute Chancen für motivierte Mitarbeitende
ABB verfügt daneben über eine ganze Reihe von zielgruppenspezifischen Instrumenten. Dazu gehören beispielsweise Traineeprogramme, Führungsentwicklungsseminare, Standortbestimmungen sowie Weiterbildungsinstitute, Coachings oder das Seminar "Route 45". Ein Ansatz des Talentmanagements ist es, die Fähigkeiten der Mitarbeitenden im aktuellen Job zu fördern, ihr Potenzial für andere, komplexere Aufgaben zu erkennen und dementsprechend zu entwickeln. Lernen "on the job" heisst das Stichwort.
Diese Erfahrung hat Michael Basler gemacht. Während seines ETH-Studiums der Elektrotechnik und Informationstechnologie machte er ein Praktikum im Bereich Mittelspannungsantriebe bei ABB Schweiz, danach schrieb er die Diplomarbeit. Seit einem Jahr ist er in der Entwicklungsabteilung im Bereich Antriebe in Turgi fest angestellt und als Entwicklungsprojektleiter für eine ganz neue Produktfamilie zuständig. "Mit unserem Antrieb wollen wir ein neues Marktsegment erschliessen, in dem wir bisher noch nicht tätig waren. Das ist für uns alle Neuland", hält der 26-Jährige fest. Die Arbeit sei extrem spannend, sehr anspruchsvoll und vielseitig, da er mit Kollegen im Entwicklungslabor ebenso Kontakt habe wie mit potenziellen Kunden und Lieferanten. "Schon beim Praktikum und auch jetzt bei der Festanstellung wurde mir grosse Verantwortung übertragen. Gleichzeitig habe ich viel Offenheit im Team gespürt und konnte jederzeit auf Unterstützung zählen, wenn ich sie brauchte."
Auslandaufenthalt erhöht Karrierechancen
Bringt Basler das Produkt erfolgreich zur Marktreife, könnte er bald noch mehr Verantwortung übernehmen. Je nach Potenzial, Neigung und Interesse stehen sowohl eine Fach- als auch eine Führungslaufbahn zur Wahl. Bei ABB Schweiz gibt es dafür einen strukturierten Prozess, bei dem Mitarbeitende zusammen mit ihrem Vorgesetzten und den HR-Verantwortlichen weitere Schritte planen. Entwickelt werden die künftigen Führungskräfte und Fachexperten unter anderem in internen Kursen und Ausbildungen. So richten sich beispielsweise modulartig aufgebaute Führungskurse, die auf die jeweiligen Berufsanforderungen zugeschnitten sind, an das Kader. Zudem werden auch spezifische Coachings, Beratungen und Entwicklungsprogramme organisiert.
Ein Auslandaufenthalt erhöht die Karrierechancen. Daniel Enarson, der vier Jahre im Mittleren Osten für ein Joint Venture von ABB gearbeitet hat, kann dies bestätigen. Der gebürtige Schwede hat vor knapp 20 Jahren bei ABB Schweden als Trainee begonnen. Danach war er bei ABB in Frankreich, Deutschland und zuletzt in Bahrain als Projektmanager und Leiter der Engineeringabteilung für Prozessautomation hauptsächlich in der Zementindustrie tätig. Heute ist er im Bereich Minerals & Printing in Dättwil als Teamleader und Projektleiter für Komplettanlagen wie etwa Eisenerzpellet-Projekte zuständig. Seine Zeit in Bahrain habe ihn gelehrt, hart zu arbeiten, manchmal zu improvisieren und mit anderen Kulturen umzugehen. "Ein grosser Vorteil bei ABB ist, dass Wechsel ins Ausland gefördert werden. Dadurch kann man viele Erfahrungen machen, für die man sonst die Firma wechseln müsste. Das ist eine gute Schule – auch für einen selbst", sagt der 45-Jährige.
Daniel Enarson schätzt vor allem die Möglichkeit, immer wieder etwas Neues beginnen zu können. Entsprechende Ideen hat er auch bereits schon im Kopf – obwohl er den ABB-internen Kurs "Route 45" erst zu einem späteren Zeitpunkt besuchen wird. Diese Standortbestimmung hilft Mitarbeitenden zwischen 45 und 55 Jahren, ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung aktiv an die Hand zu nehmen.
Entsprechend ist es bei ABB möglich und erwünscht, bis kurz vor der Pensionierung neue Aufgaben zu übernehmen.