Der Forschungsbereich Industrieautomation entwickelt Algorithme, Konzepte und Software für die Automations- und Energietechnik, forscht am Energieübertragungsnetz von morgen und entwickelt Sensoren zur Kontrolle von Industrieanlagen und zur Stabilisierung von Stromnetzen. Mit diesen Elementen lassen sich Produktionsanlagen optimal betreiben, Stromnetze überwachen und die Effizienz dieser Anlagen steigern.
Die Weiterentwicklung von Automatisierungs- und Kontrollsystemen in Produktionsbetrieben ist eines der Forschungsgebiete in der Industrieautomation. Gefragt sind neue Applikationen oder Algorithmen, die den wirtschaftlichen Ertrag industrieller Prozesse markant erhöhen. So haben die Forscher zum Beispiel neuartige Regelungssysteme für die Zementindustrie entwickelt oder prüfen den Einsatz neuartiger Sensoren.
Auf dem Gebiet der Stromverteilung arbeitet das ABB-Konzernforschungszentrum in Baden-Dättwil zurzeit intensiv an der Entwicklung von intelligenten Leitgeräten und -applikationen für die nächste Generation von Verteilnetzen. Mit ihnen wird es möglich sein, grosse Mengen an erneuerbaren Energiequellen ins Netz zu integrieren und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit zu verbessern.
Ein ebenso wichtiges Forschungsfeld ist die Entwicklung von neuen Sicherheitskonzepten für IT-Einrichtungen. Immer mehr Betreiber von Stromnetzen und Produktionsanlagen verlangen Möglichkeiten zur Fern- oder Drahtlossteuerung von Prozessen und wünschen eine nahtlose Einbindung in die IT-Infrastruktur ihres Unternehmens. Dementsprechend komplexer werden die Ansprüche an die Automatisierungssysteme und deren Sicherheitseinrichtungen. Die Forscher sorgen dafür, dass ABB-Produkte mit den neusten Sicherheitskonzepten ausgerüstet werden.
In der Industrieautomation liegt der Forschungsschwerpunkt in den Bereichen
- Stromversorgungsautomatisierung
- Anlagenmanagement und -optimierung
- Sensorentwicklung
- Automatisierungssicherheit