ABBs intelligente Gebäudesystemtechnik, der ABB i-bus, hatte einen erheblichen Anteil daran, dass die Energiekosten zahlreicher, mittlerweile zu Wahrzeichen gewordener Gebäude in Singapur deutlich reduziert werden konnten. Diese Gebäude wurden sogar mehrfach für ihre Energieeffizienz und hohe Umweltverträglichkeit ausgezeichnet.
Städte mit 30 % weniger Energieverbrauch? Sicher.
ABBs i-bus ist die am häufigsten eingesetzte Gebäudesystemtechnik in Singapur. Kein System wurde bei allen möglichen Bausituationen – Bürogebäude, Fabrikgebäude, Hotels und Ressorts, Universitäten und Schulen, Apartments, Villen und Bungalows – häufiger installiert.
Einige dieser Installationen wurden vor kurzem für ihre Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit von der Regierung Singapurs und der ASEAN (Association for Southeast Asian Nations) ausgezeichnet.
ABBs intelligentes Beleuchtungs- und Lüftungssystem führt zu wesentlichen Verbesserungen bei der Energieverwaltung in Gebäuden.
Zahlen aus den Jahren 2006 und 2007 belegen, dass ein Projekt – das Gebäude der Singapore National Library – sogar noch weniger Energie verbraucht als ursprünglich veranschlagt. Der aktuelle Energieverbrauch liegt bei 102,59 kWh pro Quadratmeter pro Jahr, eine Reduzierung von 21 Prozent gegenüber dem Zielwert von 124,47 kWh/std/m2/pa, und weniger als die Hälfte des nationalen Durchschnitts von 220 kW/std/m2/pa.
Minimaler Energieverbrauch
Zu den Funktionen von ABBs i-bus, die zur ausserordentlich hohen Energieeffizienz in Gebäuden beitragen, zählen anwesenheitsgesteuerte Beleuchtungssensoren, die das Licht in Räumen und gemeinschaftlich genutzten Bereichen nach einem bestimmten Zeitraum ohne Aktivitäten ausschalten. Ebenfalls dazu gehören extrem lichtempfindliche Sensoren, die entsprechend der Menge des natürlichen Lichts im Gebäude die Beleuchtung aufhellt oder abdunkelt.
Die Lösungen von ABB wurden speziell für einen unabhängigen Betrieb konzipiert und erfordern nur minimalen Eingriff durch den Benutzer. Das Wartungspersonal kann das gesamte System – bis hin zu jeder einzelnen Glühlampe – von einem Punkt aus konfigurieren, steuern und überwachen. Sensoren und Software sagen vorher, welche der mehreren Tausend Glühlampen demnächst ausgetauscht werden müssen.
In der National Library regelt ein ausgereiftes Steuerungssystem, in welchen Bereichen des Gebäudes nach Dienstschluss Licht erforderlich ist, damit nicht der gesamte Bürokomplex beleuchtet wird.
Optimierte Methode für hohe Energieeffizienz
Zu den weiteren ausgezeichneten Gebäuden mit ABB-Technologie in Singapur zählen der Hauptsitz im asiatisch-pazifischen Raum von Xilinx, einem weltweit führenden Anbieter von digitalen SPS-Lösungen, und der regionale Hauptsitz im Bereich Südostasien von Applied Materials Southeast Asia, dem weltgrössten Anbieter von Wafer-Produktionsausrüstungen für die Halbleiterindustrie.
ABB-Systeme sorgen dafür, dass die National Library von Singapur intelligenter mit Energie umgeht.Alle drei Gebäude wurden mit dem BCA Energy Efficient Building und in den Jahren 2004, 2005 und 2007 mit dem Green Mark Award der Regierung von Singapur ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt die National Library im Jahr 2007 den ASEAN Energy Efficient Building Best Practices Award.
ABBs i-bus basiert auf dem internationalen Standard für die Steuerung von Systemen für intelligente Gebäude mit dem KNX-Protokoll. ABB führt eine komplette Anwendungsfamilie einschliesslich Beleuchtungs- und Jalousiensteuerung, Heizung, Lüftung und Klimaanlage, Sicherheit und Überwachung sowie Energiemanagement zu einem einzelnen System zusammen.
Weitere wichtige Gebäude mit ABBs i-bus sind die neuen Flughafen-Terminals in Bangkok und Peking, das mit sieben Sternen ausgezeichnete Conference Palace Hotel in Abu Dhabi, die Frankfurter Börse in Deutschland sowie das Khalifa Stadion und die Sporthalle in Katar, Austragungsorte der Asienspiele von 2006.
Die verbesserte Energieeffizienz in Gebäuden wird als eine der grössten potentiellen Quellen für die Treibhausgasreduzierung angesehen. In der Europäischen Union würde eine Einsparung von 30 Prozent der Energienutzung in Gebäuden gemäss des World Business Council for Sustainable Development den Energieverbrauch Europas um etwa 11 Prozent senken können.