Mit Elektromotoren angetriebene Prozesse verbrauchen riesige Mengen elektrischer Energie, und selbst kleine Verbesserungen können drastische Ersparnisse bewirken. Die installierte Basis von ABB-Antrieben, die die von Elektromotoren verbrauchte Energie regeln, sparen jährlich ein Äquivalent von 180 Millionen Tonnen CO2 ein.

180 Millionen Tonnen weniger CO2-Ausstoss pro Jahr? Absolut.
ABB bietet ein breites Portfolio von energieeffizienten Produkten, einschliesslich innovativer Prozessleitsysteme, Automatisierungsprodukte und elektrischer Ausrüstungen. Aber die vielleicht drastischsten Ersparnisse erzielen unsere drehzahlgeregelten Antriebe, die den Wirkungsgrad von Elektromotoren steigern.
Elektromotoren gibt es überall, und die von ihnen angetriebenen Maschinen sind für mehr als einen Viertel des weltweiten Elektrizitätsverbrauchs verantwortlich. Der Einbau drehzahlgeregelter Antriebe kann den Stromverbrauch deutlich reduzieren – typischerweise um etwa 30 Prozent –, was sowohl die Kosten wie auch die Treibhausgasemissionen beträchtlich senkt. Sei es in der Industrie, im Handel und Gewerbe oder in Wohnhäusern.
Die installierte Basis von ABB-Antrieben hat 2008 genügend Energie gespart, um den Jahresbedarf von 54 Millionen europäischen Haushalten zu decken.
Zum Beispiel haben in Schweden die Betreiber eines von Mälarenergi AB betriebenen Elektrizitäts- und Fernheizwerks nach einem von ABB durchgeführten Energie-Audit beschlossen, drehzahlgeregelte Antriebe einzubauen, um die Leistung der vielen Elektromotoren in ihrem Werk zu regeln.
ABB hat insgesamt acht Antriebe eingebaut, von denen einige auf Widerständen basierende Motorregelsysteme ersetzten. Die Verbesserungen eliminierten beträchtliche, von den Widerständen verursachte Wärmeverluste und ermöglichten dem Werk, pro Jahr 35 GWh zusätzliche elektrische Energie zu erzeugen, was einer Steigerung um rund 5 Prozent entspricht.
Bessere Regelung
Die grosse Mehrzahl der Elektromotoren in derartigen Werken regelt den Betrieb von Pumpen und Ventilatoren. Sie laufen selbst dann mit voller Drehzahl, wenn es gar nicht nötig wäre. Die meisten davon funktionieren mit Drosselregelung – als würde man ein Auto mit durchgedrückter Gaspedale abbremsen. Das beschädigt die Anlage und verschwendet riesige Mengen Energie. Widerstände und Schleifringmotoren können ebenfalls zur Regelung von Prozessdrehzahlen eingesetzt werden, verschwenden aber auch Energie.
Drehzahlgeregelte Antriebe stellen eine energieeffiziente Alternative dar. Die Antriebe ermöglichen, dass die Motoren nur gerade die zur Erfüllung ihrer Aufgaben nötige Leistung beziehen. Dadurch werden Verbrauch und Verschleiss reduziert sowie Rohstoffe eingespart, indem sie die Qualität der von ihnen geregelten Prozesse verbessern.
ACS 1000 Antriebe, Motoren und Pumpen im Elektrizitäts- und Fernheizwerk von Mälarenergi.Die neuen Anlagen reduzierten nicht nur den Stromverbrauch, sondern senkten auch die Kohlendioxidemissionen und verbesserten die Zuverlässigkeit des Fernheiznetzes von Mälarenergi. Die beste Neuigkeit für die Werksbetreiber war jedoch, dass die Investition in nur gerade 12 Monaten amortisiert war.
2009 sparte die installierte Basis von ABB-Antrieben schätzungsweise 220 Terawattstunden elektrische Energie – genug, um den Jahresbedarf von 54 Millionen europäischen Haushalten zu decken und die weltweiten Kohlendioxidemissionen um etwa 180 Millionen Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Das ist dasselbe, wie wenn über 45 Millionen europäische Autos ein Jahr lang von der Strasse genommen würden.
Da die Gesellschaft mit der Herausforderung konfrontiert ist, die Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig den steigenden Elektrizitätsbedarf zu decken, werden die ABB-Antriebe noch viele Jahre einen wesentlichen Beitrag leisten.